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Hilfe für die Ukraine

Hunderttausende Menschen sind bereits aus der Ukraine vor dem dort stattfindenden Krieg geflüchtet. In Selm wie in ganz Deutschland ist die Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten groß. Auf dieser Seite haben wir für Sie die wichtigsten Informationen wie Ansprechpartner, Spendenkonto etc. zusammengefasst.

Aktuelles

Der Krieg in der Ukraine führt dazu, dass bereits knapp drei Millionen Ukrainer geflüchtet sind. Täglich erreichen auch Deutschland viele Menschen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen sind. Da in den kommenden Wochen und Monaten damit zu rechnen ist, dass der Flüchtlingsstrom nicht abebbt, wird in Selm eine große Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete errichtet. Darüber informierten am Donnerstag Vertreter der Stadt Selm sowie der Bezirksregierung Arnsberg.

„In der vergangenen Woche ist die Bezirksregierung an uns herangetreten mit der Absicht, wie 2015 auf dem Gelände des LAFP eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete zu errichten. Wir haben sofort unsere Unterstützung dafür zugesagt. Jetzt gilt es, die Menschen, die vor dem Krieg geflüchtet sind, hier willkommen zu heißen und ihnen zu helfen, Abstand von den schrecklichen Bildern zu bekommen“, erklärte Bürgermeister Thomas Orlowski. Geplant ist die Einrichtung für bis zu 1000 Personen. „Diesmal aber ausschließlich für Geflüchtete aus der Ukraine“, so Orlowski.

Thorsten Schmitz-Ebert von der Bezirksregierung gab einige Einzelheiten bekannt. „Wir planen, circa 20 Leichtbauhallen auf dem Parkplatz hinter dem Hallenbad des LAFP aufzustellen. Der Vorteil dort ist, dass Infrastruktur wie Wasser- oder Stromleitungen aus 2015 noch vorhanden ist.“ Mitte April sollen die ersten Geflüchteten dort einziehen, Ende April die gesamte Einrichtung fertig sein. „Die Hallen sollen mindestens ein Jahr stehen bleiben, dies hängt natürlich von der Situation in der Ukraine ab“, so Schmitz-Ebert weiter.

Selms Beigeordnete Sylvia Engemann ergänzte: „Wir haben seit 2015 viele Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt bei der Arbeit helfen. Da wir davon ausgehen, dass nun mehr Frauen und Kinder kommen, möchten wir die Betreuung für Kinder auf dem Gelände erweitern. Das finden wir sehr wichtig. Die ehrenamtlichen Arbeitskreise haben hierfür ihre Unterstützung zugesagt.“

Die Bezirksregierung beabsichtigt, die Selmer Einrichtung an die bereits bestehende Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen anzudocken. Die Ukrainer, die in die Selmer Einrichtung kommen, sollen dort nur ein paar Tage bleiben, ehe sie auf andere Kommunen verteilt werden.

In einer Bürgerversammlung werden Stadtverwaltung und Bezirksregierung in Kürze die Öffentlichkeit noch einmal direkt über die Errichtung der Flüchtlingsunterkunft unterrichten. Dazu werden gerade Termine abgestimmt.

Ansprechpartner

Die Solidarität mit der Ukraine nach dem Angriff Russlands in der vergangenen Woche ist auch in Selm groß. So haben sich bereits einige Bürgerinnen und Bürger an die Stadt gewandt und Hilfe zum Beispiel bei der Unterbringung von Geflüchteten angeboten. Auch die ehrenamtlichen Unterstützer in den Arbeitskreisen beobachten die Situation sehr aufmerksam. „Wir sind dankbar für jeden, der sich in dieser schwierigen Situation für die Menschen in der Ukraine einsetzen möchte, auch vor Ort bei einer eventuellen Unterbringung. Wie viele Geflüchtete wir aufnehmen und ob es vorrangig Frauen und Kinder sein werden, wird erst eine zentrale Zuweisung durch das Land bzw. die Bezirksregierung ergeben“, erklärt Beigeordnete Sylvia Engemann. „Dazu erwarten wir zeitnah weitere Informationen.“

Um die Hilfsangebote zu sammeln und zu bündeln, stehen zwei Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung bereit. Hendrik König, Tel. 02592-69135 h.koenig@stadtselm.de, oder Tobias Eikemper, Tel. 02592-69150 t.eikemper@stadtselm.de, nehmen Angebote entgegen. „Es geht jedoch zunächst vorrangig um Angebote für eine eventuelle spätere Unterbringung von Geflüchteten. Auch Personen, die über sprachliche Hürden helfen können, dürfen sich gern melden. Ein Bedarf für Sach- oder Kleiderspenden ist aktuell noch nicht absehbar“, so Sylvia Engemann. „Sollten sich geflüchtete Personen aus der Ukraine bereits in Selm aufhalten, bitten wir ebenfalls um kurzen telefonischen Kontakt. Dies ist erforderlich, um alle Hilfsangebote zu koordinieren.“

Spendenkonto

Zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine hat die Stadt Selm ein Spendenkonto eingerichtet. „Das Geld, was wir dort einsammeln, wollen wir an unsere Partnerstadt Iwkowa überweisen. Iwkowa ist nicht weit von der ukrainischen Grenze entfernt. In Iwkowa ist die Hilfe bereits angelaufen. Mit dem Geld kann vor Ort das besorgt werden, was die Menschen benötigen, wenn sie aus der Ukraine kommen“, erklärt Bürgermeister Thomas Orlowski. Die Kontonummer des Spendenkontos der Stadt Selm lautet: Kontonummer:  73411, IBAN: DE88 4415 2370 0000 0734 11. Als Verwendungszweck sollte „Nothilfe Ukraine“ angegeben werden. Informationen über die Ausstellung von Spendenbescheinigungen finden Sie hier.

Informationen des Kreis Unna
Fragen und Antworten zur Einreise
Information des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW
Hilfeportal der Bundesregierung
Information der Bundesagentur für Arbeit
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