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Aktuelle Meldungen aus Selm

Ergebnisse der Proben nach Großbrand liegen vor

In der vergangenen Woche kam es zu einem Brand in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb an der Werner Straße. Die Lager- und Produktionshalle war dabei komplett abgebrannt. Durch Rauchgase kam es zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag in einem großen Bereich nordöstlich der Brandstelle. Nach dem Brand wurden Proben genommen. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Die ersten Proben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK) zeigen, dass die untersuchten Proben alle deutlich unter den Grenzwerten für typische Schadstoffbelastungen bei einem Großbrand wie in Selm gewesen sind. Daher schließt das LANUK eine bedenkliche Belastung der Flächen innerhalb der betroffenen Wohngegend aus. Mit Rußniederschlägen behaftete Oberflächen sollten aber, wie bereits in der Vorwoche empfohlen, mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel gesäubert werden. Brandrückstände können, wie bereits ebenfalls empfohlen, unter Einsatz von Handschuhen und Maske über den Hausmüll entsorgt werden. Aufgrund der vorliegenden Messergebnisse wird die Sperrung des Spielplatzes an der Disselbrede aufgehoben. Zur Absicherung der Ergebnisse hatte das LANUK zudem weitere Beprobungen aus Pflanzen aus dem nicht-landwirtschaftlichen Bereich genommen. Diese Ergebnisse sollen Anfang Juni vorliegen.

Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen

Der Kreis Unna hat in Abstimmung mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung NRW (LAVE), welches für die landwirtschaftlich genutzten Flächen zuständig ist, folgende Handlungsempfehlungen gegeben. Demnach kann eine Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen im Bereich des Brandgeschehens grundsätzlich erfolgen. Vor der Bewirtschaftung sollte eine Sichtkontrolle der Flächen vorgenommen werden. Sollten sich sichtbare Brand- bzw. Aschepartikel auf den Flächen befinden, so sollten diese eingesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden. Das Tragen einer FFP2-Maske und Handschuhen ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Die Ernte von Gras zur Herstellung von Silage oder Heu kann ebenfalls nach derzeitigem Stand erfolgen. Das hieraus gewonnene Futtermittel sollte vorsorglich entsprechend gekennzeichnet werden, damit – sofern dies nach Vorliegen der noch ausstehenden toxikologischen Bewertungen erforderlich werden sollte – gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchgeführt werden können.

Wer Fragen zu den vorliegenden Ergebnissen hat, kann sich weiterhin an die eigens dafür geschaltete Hotline unter Tel. 02592-69400 und E-Mail hotline@stadtselm.de wenden.

 

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