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Austausch von Wirtschaft, Handwerk und Stadt bei Landtechnik Ricken
Die Selmer Runde hat ein neues Format ausprobiert: Erstmals fand das gemeinsame Treffen der Werbegemeinschaft und der Selmer Handwerksmeisterrunde in Zusammenarbeit mit der Stadt Selm direkt bei einem Unternehmen statt. Gastgeber war Landtechnik Ricken. Andreas, Heike, Lisa und Alexander Ricken hießen die vielen Gäste willkommen. Neben dem Austausch untereinander standen Einblicke in den Betrieb sowie die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und dem Übergangsmanagement Schule–Beruf im Mittelpunkt.
Zum Auftakt erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer kleinen Betriebsbesichtigung einen Einblick in das Unternehmen Landtechnik Ricken. Die Selmer Runde direkt in einem Betrieb stattfinden zu lassen, bot dabei die Möglichkeit, den Austausch mit einem konkreten Einblick in die Selmer Unternehmenslandschaft zu verbinden. Andreas sowie Lisa Ricken stellten das Unternehmen vor und gaben einen Einblick in die Historie am Standort Bork. Andreas Ricken skizzierte die großen Innovationen in der Branche, die in den vergangenen Jahren gemacht wurden. Umweltschutz sowie der Einsatz künstlicher Intelligenz nehmen bereits jetzt einen großen Stellenwert ein.
Berufsorientierung
Im Anschluss stellte Carina Eller vom Übergangsmanagement Schule–Beruf der Stadt Selm ihren Arbeitsbereich vor. Sie informierte darüber, wie junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf begleitet werden und welche Möglichkeiten für Betriebe bestehen, sich aktiv einzubringen. Dabei zeigte sie verschiedene Ansätze für Kooperationen auf. Ziel ist es, Unternehmen und junge Menschen frühzeitig miteinander in Kontakt zu bringen, Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen und damit die Berufsorientierung vor Ort zu stärken. Gleichzeitig können die Unternehmen auf diesem Weg potenzielle Nachwuchskräfte auf sich und ihre Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten aufmerksam machen. „Noten sind natürlich sicherlich wichtig. Aber ich möchte sie bitten, auch jungen Menschen eine Chance zu geben, bei denen das Zeugnis vielleicht mal nicht so gut ist. Jeder hat Qualitäten, die er in den für sich passenden Beruf einbringen kann“, so Carina Eller abschließend.
„Ich danke der Familie Ricken, dass sie uns heute so herzlich empfangen hat. Dieses neue Vor-Ort-Format wird den Blick in die Selmer Betriebe noch stärker in diesen Austausch einbeziehen. Darüber freue ich mich sehr. Wir haben in Selm viele tolle Betriebe, die sich nicht verstecken müssen. Diese Besuche sind zudem gelebte Wirtschaftsförderung“, erklärte Bürgermeister Heinz-Georg Mors zum Abschluss.