Über 30 Teilnehmer bei Baustellengespräch |

Festes Schuhwerk war von Vorteil, als Bürgermeister Mario Löhr am Mittwochabend zum Baustellengespräch eingeladen hatte. Über 30 Teilnehmer waren diesmal der Einladung  gefolgt. „So viele wie noch nie, was mich sehr freut“, so Mario Löhr bei der Begrüßung. Aus erster Hand erfuhren die Teilnehmer in zwei Stunden Neues zu den Bautätigkeiten rund um die Aktive Mitte.

Viel hat sich in den vergangenen Jahren bereits bei dem Projekt Aktive Mitte Selm getan. Der Campusplatz rechts und links des Sandforter Weges ist fertig gestellt und auch das Umkleidegebäude an den beiden Kunstrasenplätzen ist den Vereinen übergeben worden. „Das Sunshine wird im Herbst fertig“, blickte Mario Löhr auf eine laufende Baustelle zu Beginn des Rundgangs. Von außen ist das Jugendzentrum fast komplett saniert, im Innern wird kräftig umgebaut. Zurzeit wird ein Aufzug eingebaut, um das Gebäude barrierefrei zu machen.

Großer Betrieb herrscht neben dem Campusplatz am Gymnasium. Auf der einen Seite wächst der erste Wohngebäudekomplex in die Höhe, auf der anderen Seite ist eine tiefe Baugrube zu sehen. „Bei der Zweifachturnhalle haben wir uns bewusst entschieden, diese größtenteils unter die Erde zu legen“, so Löhr. Denn so würde das Problem der wegfallenden Parkplätze minimiert. Denn dort, wo die Sportler sich demnächst unterirdisch umziehen werden, können demnächst Autos parken. Im Mai 2020 soll die Halle fertig sein. Zurzeit liege man bei den Kosten und im Baufortschritt im Soll.

Noch größere Erdmassen als bei der Zweifachturnhalle werden im Auenpark bewegt. Dort sind die Erdarbeiten weit fortgeschritten. „Man kann schon erahnen, wo und wie der Selmer Bach künftig fließen soll“, erklärte Mario Löhr. Noch schlängelt sich der Bach durch sein altes Bett. „Wenn die drei neuen Brücken und die Regenrückhaltebecken fertig sind, wird der Bach einen neuen Verlauf nehmen“, so Löhr.

Aussichtshügel wächst 

Auch der Aussichtshügel nimmt mit jedem Tag mehr Gestalt an. Zurzeit misst dieser eine Höhe von fünf Metern – zehn werden es am Ende sein. Der Hügel soll, genau wie der gesamte Auenpark, begeh- und vor allem erlebbar sein. „Wir schaffen hier etwas, glaube ich, das einmalig in der Region ist“, sagte Löhr. Das beflügle die Nachfrage nach Bauplätzen im künftigen Baugebiet „Wohnen am Auenpark“. Viele Interessenten würden lieber heute als morgen dort ein Grundstück kaufen und mit dem Bauen anfangen.

Bis es soweit ist, dauert es aber noch etwas. Während der Auenpark Ende dieses Jahres fertig sein wird, ist der Startschuss für „Wohnen am Auenpark“ erst im kommenden Jahr. Mario Löhr wird daher weiterhin regelmäßig zu Baustellengesprächen einladen. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 10. April, ab 17 Uhr. Treffpunkt ist hinter dem Sunshine.

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