Regionale-Projekt Aktive Mitte nimmt Fahrt auf |

Die Regionale 2016 startet Ende April in ihr Präsentationsjahr. Auch in Selm ist in diesem Zeitraum einiges geplant. So wird es bei den Teilbausteinen der Aktiven Mitte die ersten Bautätigkeiten geben. „Die Planungen unserer Projekte gehen schon eine Weile. Jetzt können wir für die Öffentlichkeit auch die ersten sichtbaren Bausteine präsentieren“, verkündete Thomas Wirth, der bei der Stadt Selm für die Regionale 2016 zuständig ist, bei einem Pressegespräch am Mittwoch. „Der Fokus in diesem Jahr liegt ganz klar auf dem Campus“, erklärte Wirth weiter. Bisher liegt hierfür ein bereits der Öffentlichkeit vorgestellter Gestaltungsentwurf vor. Dieser soll nun konkretisiert werden. Dazu werden entsprechende europaweite Ausschreibungen in Kürze vorbereitet. Die ersten Bautätigkeiten werden im kommenden Jahr erwartet.

Ebenfalls in Planung ist der Auenpark beziehungsweise die Renaturierung des Selmer Baches. „Nördlich des Sandforter Wegs soll er sein jetziges Bett verlassen. Das alles natürlich unter dem Gesichtspunkt des Hochwasserschutzes. Wir wollen damit den Selmer Bach erlebbar machen und eine hohe Aufenthaltsqualität schaffen“, so Wirth. Im Jahr 2018/2019 soll mit der Umgestaltung begonnen werden. Etwas weiter ist das Teilprojekt Burg Botzlar. Hier gibt es zurzeit einen laufenden Architektenwettbewerb. Ende November wird der Gewinnerentwurf vorliegen. Der Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Die ersten Pläne für das Haus der Wirtschaft wurden bereits vor ein paar Wochen beim IHK-Wirtschaftsgespräch gezeigt. Die Vorstände des Bauvereins zu Lünen, Friedhelm Deuter und Andreas Zaremba, konkretisierten diese beim Pressegespräch. „Wir sind mit vielen potentiellen Mietern im Gespräch und erwarten in Kürze die ersten Unterschriften“, sagte Friedhelm Deuter. Der Bauverein plant auf der Fläche des ehemaligen Stadions das Haus der Wirtschaft zu bauen, in dem mehrere Mieter Platz finden sollen. „Wir haben zum Beispiel mit der Industrie- und Handelskammer oder der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gesprochen. Diese könnten sich vorstellen, temporär Angebote im Haus der Wirtschaft zu machen“, ergänze Bürgermeister Mario Löhr.

Dafür sorgen, dass Termine und Kosten eingehalten werden, wollen die Projektsteuerer des Büros von Drees und Sommer, die Anfang November ihre Arbeit für die Stadt Selm aufgenommen haben. „Wir sehen uns als Impulsgeber und Controller“, beschrieb Projektleiter Jochen Kurrle die Aufgabe. Und da die Selmer Projekte bis weit über das Präsentationsjahr hinausgehen, wird die Regionale auch danach noch sichtbar sein.

Mario Löhr freute sich, dass nun für die Bevölkerung die Regionale in Selm erlebbar wird. Dem wollte sich die Geschäftsführerin der Regionale-Agentur, Uta Schneider, anschließen. „Selm hat sich ein großes Regionale-Projekt vorgenommen und hat dafür viele Beteiligte an einen Tisch geholt. Selm ist hier auf einem guten Weg.“

Die Regionale nimmt in Selm Fahrt auf. Darüber informierten Sina Willmer (Drees und Sommer/v.l.), Bürgermeister Mario Löhr, Thomas Wirth (Stadt Selm), Joche Kurrle (Drees und Sommer) und die Geschäftsführerin der Regionale-Agentur Uta Schneider.

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