Entwürfe für die Neue Stadt am Wasser |

Die Gänge im ersten Obergeschoss des Altbaus im Amtshaus Bork zieren seit ein paar Tagen ganz besondere Bilder. Dort wird, wo sonst moderne oder klassische Kunst ausgestellt ist, das zukunftsweisende Wohngebiet gezeigt. Die Stadt Selm präsentiert bis zum 15. Mai die Entwürfe des städtebaulichen Wettbewerbs für die Neue Stadt am Wasser – natürlich mit dem gekürten Siegerentwurf.

„Die Regionale 2016 hat den Anstoß für einen Wettbewerb für dieses ganz besondere Wohngebiet gegeben“, erinnert Bürgermeister Mario Löhr. Zehn Planungsbüros hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, sieben gelangten schließlich in die Wertung. „Die Aufgabe, die wir vorgegeben haben, war klar. Wir wollen eine Verbindung zwischen der Neuen Stadt am Wasser und dem Auenpark schaffen. Das Element Wasser soll zudem eine große Bedeutung haben“, so Löhr.

Dies setzt der Entwurf des Siegers, Heinz Jahnen Pflüger – HJP Stadtplaner und Architekten aus Aachen, am besten um. „Bei der Jury herrschte großes Einverständnis darüber, dass dies der beste Entwurf ist“, betont Mario Löhr. Hochwertiges Wohnen in einem ganz besonderen Umfeld ist damit sicher. Jetzt wolle man in die konkrete Umsetzung starten. Mitte 2020 können die ersten Häuser errichtet werden.

80 bis 100 Bauplätze

Es dauert also noch etwas, bis die ersten Bagger auf der insgesamt 7,5 Hektar großen Fläche rollen werden. Doch schon jetzt ist das Interesse an Bauplätzen in der Neuen Stadt am Wasser vorhanden. „Wir haben bereits vier Anfragen“, sagt Mario Löhr. Jeder, der Interesse an einem Bauplatz hat, kann sich bei der Stadtverwaltung Selm melden. Reservierungen für Grundstücke können jedoch noch nicht vorgenommen werden. 80 bis 100 Bauplätze sollen entstehen. Dabei wird es einen Mix von verschiedenen Wohneinheiten geben.

Mario Löhr ist sich sicher, dass Selm mit der Neuen Stadt am Wasser etwas schaffen wird, das einzigartig in der Region ist. „Die Qualität der öffentlichen Räume. Die Wasserachsen mitten in der Stadt. Der Blick in den Auenpark“, zählt Löhr auf. Und: „Wir werden mit dem so genannten Rodelhügel und einem dort zu errichtenden Kunstwerk eine neue Landmarke für Selm schaffen.“ Wie das Kunstwerk aussehen wird, möchte der Bürgermeister noch nicht verraten. Nur so viel: „Ich kann mir vorstellen, dass dies das neue Markenzeichen für die Stadt Selm werden wird.“

Wer Interesse an einem Bauplatz hat, kann sich bei Hansi Brilla, Tel. 02592 – 69 138, oder Okay Günaydin, Tel. 02592 – 69 253, melden. 

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