Bebauungsplan

Bebauungspläne sollen das Bauen ermöglichen. Ein Bebauungsplan legt fest, in welcher Art und Weise ein Grundstück bebaut oder anderweitig genutzt werden darf. Er gilt für ein genau abgegrenztes Teilgebiet der Stadt, z. B. für ein Neubaugebiet auf der „grünen Wiese“ oder für ein Sanierungsgebiet in der Innenstadt.

Ein Bebauungsplan enthält rechtsverbindliche Festsetzungen zu

der Art der baulichen Nutzung

Welche Art der Bebauung ist für mein Grundstück zulässig?

(z. B. Wohnhaus, Fabrik, Kino oder Kleingarten?)

dem Maß der baulichen Nutzung

Wie viele Geschosse darf ich bauen?

Wie groß darf die Grundfläche meines Hauses sein?

der überbaubaren Grundstücksfläche

Welche Teile des Grundstückes dürfen überhaupt bebaut werden?

Wie nahe darf ich an die Straße heran bauen?

der sonstigen Nutzung von Flächen

Wo liegen die Straßen und wie breit sind sie?

Ist ein Spielplatz geplant oder eine Parkanlage?

Bebauungspläne werden gemäß den Vorgaben des Baugesetzbuches (BauGB) nach einem dort genau vorgeschriebenen Verfahren aufgestellt. Sie müssen sich nach dem Flächennutzungsplan der Stadt richten. Die Bebauungspläne und der Flächennutzungsplan werden auch als Bauleitpläne bezeichnet. Der Flächennutzungsplan gilt für das gesamte Stadtgebiet und stellt die Art der Bodennutzung in ihren Grundzügen dar, wie z. B. Wohnbauflächen, Gewerbeflächen, Flächen für den Gemeinbedarf (wie beispielsweise Kindergärten; Schulen, kirchliche Einrichtungen), Grünflächen, Waldflächen oder Flächen für die Landwirtschaft.

Ansprechpartner / innen

Amt:

Stadtentwicklung und Bauen, Planungsabteilung

Ansprechpartner / innen:

Christel in der Beck

Wolfgang Händschke

Heike Steck