Fährenkampsiedlung

Die Fährenkamp Siedlung wurde in der Zeit um 1920 bis 1925 für Bergarbeiter der ehemaligen Zeche Hermann erbaut. Es handelt sich um eine Häusergruppe, die streng entlang eines dop­pelförmigen Erschließungssystems angeordnet ist, das am Kopf der Anlage eine symme­trische Platzauftweitung besitzt. Die zweigeschossigen Häuser haben ein Walmdach und sind verputzt. Sparsame Dekorationen in Form von Putzkanten und schlichten Gesimsen sowie vor­gesetzte Zwerchgiebel mit oberem stufenförmigem Abschluss und ebenfalls einfach dekorierte­Dachhäuschen sind die Gestaltungselemente der Gebäude. Ihre städtebauliche Wirkung bezieht die Gesamtanlage aus der Gebäudeanordnung und den schlichten Aussenwand Dekorationen. Die Anlage gilt als seltenes Beispiel einer weitgehend ungestört erhaltenen, als Einheit geplant und gebauten Arbeitersiedlung der 20er Jahre.