Stiftung ermöglicht therapeutisches Reiten |

„Kinder sind das Wichtigste im Leben“ – das dachte sich Martin Guse und gründete eine Stiftung. Seit 2010 unterstützt die Edith und Martin Guse Stiftung Kinder und Jugendliche mit Behinderung finanziell. Auch die Kinder des Förderzentrums Nord in Selm erhielten – wie auch schon im vergangenen Jahr – eine Unterstützung.

Mit den 6000 Euro, die die Stiftung für die Kinder der kreiseigenen Schule gespendet hat, kann die Hippotherapie – auch bekannt als Therapeutisches Reiten – weitergeführt werden. Schon im vergangenen Schuljahr konnten die Kinder dank der Stiftung auf einem Reiterhof in Waltrop an der Therapie teilnehmen. Ein Vertreter der Stiftung übergab die Spende für das Schuljahr 2018 / 2019 an die Förderschule des Kreises Unna.

„Wir freuen uns, dass der Verein damit den Kindern wieder die Möglichkeit gibt, an dieser besonderen Therapieform teilzunehmen“, sagt Anja Seeber, Leiterin des Fachbereichs Schulen und Bildung. „Die Entwicklungsförderung steht beim Therapeutischen Reiten im Vordergrund – aber das vergangene Jahr hat gezeigt, dass den Kindern der Kontakt mit den Pferden auch einfach viel Spaß macht.“ 

Acht Kinder können im laufenden Schuljahr im Kontakt mit dem Pferd lernen, Vertrauen zu entwickeln, Aggressionen abzubauen und kommunikative Fähigkeiten aufzubauen. Begleitet werden sie dabei von Reittherapeuten und Lehrern des Förderzentrums. Jeden Donnerstag finden die Reitstunden auf einem Reiterhof in Waltrop statt.

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