Positive Zahlen beim IHK-Wirtschaftsgespräch |

Die wirtschaftliche Entwicklung in Selm hat während der Corona-Pandemie keinen großen Einbruch erlitten. Dies wurde bei IHK-Wirtschaftsgespräch am Dienstag in den Räumen der SARIA-Hauptverwaltung deutlich. 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung unter Einhaltung der 3G-Bedingungen sowie weitere im Live-Stream verfolgten die Veranstaltung.

Bürgermeister Thomas Orlowski zog ein positives Fazit seines ersten Amtsjahres. „Es gab in Selm auch während der Pandemie keinen Stillstand. Die Entwicklung der vergangenen Jahre wurde weiter vorangetrieben. Wir haben dafür, vor allem von außen, viel Zuspruch bekommen.“ Der Bürgermeister zählte exemplarisch die Neuansiedlungen der Firma McAirlaids, die bereits den dritten Neubau plant, Cordes&Graefe sowie die geplante Erweiterung der Firma SARIA auf. „Die Firmen vor Ort wollen und werden sich kontinuierlich entwickeln und neue Arbeitsplätze schaffen. Das freut uns als Stadt natürlich sehr. Dort, wo wir helfen und unterstützen können, werden wir dies tun.“

Neue Baugebiete

Zur Entwicklung tragen auch die Neuausweisungen der Baugebiete bei. Der Fach- und Arbeitskräftemangel sei nämlich in Selmer Unternehmen ein immer wieder gehörtes Problem. „Wir müssen daher die jungen Menschen in den Selmer Schulen frühzeitig mitnehmen und zum Beispiel für eine Ausbildung oder einen dualen Studiengang begeistern. Unsere neuen Baugebiete schaffen Platz, damit zukünftige neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Selmer Betriebe hier ein Zuhause finden. Wir wollen und werden weiter wachsen“, so Orlowski.

Die positive Entwicklung Selms unterstrich IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber. „Die Zahlen der gemeldeten Betriebe und der Beschäftigten sind vorbildlich.“ So ist die Zahl der gemeldeten Betriebe in Selm innerhalb eines Jahres von 1175 auf 1201 gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen ist dagegen deutlich im Vergleich zu 2019 und noch mehr zu 2020 gesunken. „Die Auswirkungen der Corona-Krise waren zwar auf dem Selmer Arbeitsmarkt sichtbar. Dies scheint aber nun überwunden zu sein“, so Schreiber.

Der IHK-Verkehrsexperte Stefan Peltzer stellte anschließend das neu bei der IHK zu Dortmund für NRW eingerichtete Netzwerkbüro „Betriebliche Mobilität“ vor. „Alternativen zur Fahrt zum Job mit dem eigenen Auto werden immer wichtiger. Die Möglichkeiten für Unternehmen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives Angebot für eine bessere, sichere und saubere Mobilität zum Arbeitsplatz zu machen, sind vielfältig“, so Peltzer, der den Unternehmen Unterstützung anbot.

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