Grünschnitt kann abgegeben werden |

Der Wertstoffhof an der Industriestraße ist seit anderthalb Wochen wegen der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen. Die beengten Verhältnisse an der Industriestraße lassen keine andere Möglichkeit zu. Die Stadt Selm und die Stadtwerke haben nun jedoch zumindest für Grünabfälle eine Lösung gefunden. Auf einer Fläche direkt gegenüber den Stadtwerken Selm zwischen der ehemaligen Karthalle und der jetzigen Flüchtlingsunterkunft wird ab Mittwoch, 25. März, die Möglichkeit bestehen, Grünabfälle wie Rasen- oder Strauchschnitt zu entsorgen. Dafür stehen große Mulden bereit, in die die Abfälle geworfen werden können. Ein Abladen wie am bestehenden Wertstoffhof ist nicht möglich. „Viele bleiben aufgrund der Einschnitte in das soziale Leben zuhause und sind bei dem schönen Wetter im Garten und richten diesen her. Daher möchten wir die Möglichkeit bieten, diese Abfälle nun zu entsorgen“, so Bürgermeister Mario Löhr.

Anlieferungszeiten erweitert 

Dafür werden die Anlieferungszeiten ausgeweitet. Wochentags ist der temporäre Wertstoffhof von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Eine Anlieferung ist nur für Selmerinnen und Selmer möglich. Daher muss zwingend ein Personalausweis und die Wertstoffhofkarte aus dem Abfallkalender vorgezeigt werden. Geld für die Anlieferung wird nicht kassiert. „Wir hoffen, dass das Angebot vernünftig angenommen wird und dass sich alle an die Spielregeln halten. Sollte Chaos vor Ort entstehen, dann werden wir die Abladestelle wieder schließen müssen“, erklärt Mario Löhr. Das Ordnungsamt der Stadt Selm wird die Situation vor Ort ebenfalls im Blick haben und gegebenenfalls einschreiten. Bauschutt oder Sperrmüll werden auf keinen Fall an der neuen Abladestelle angenommen. Wer Sperrmüll entsorgen möchte, der kann eine Abfuhr bei den Stadtwerken Selm, ggf. auch eine zweite beantragen.

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