Gelebte Integration bei Flüchtlingsfest |

Gelebte Integration wurde am Samstag beim Sommer- und Begegnungsfest für Flüchtlinge gezeigt. Stadt Selm, die ehrenamtlichen Arbeitskreise für Flüchtlinge sowie das DRK hatten gemeinsam zu diesem Fest auf den Schulhof der Erich-Kästner-Schule eingeladen. Über 500 Flüchtlinge, ehrenamtliche Helfer sowie Bürger folgten der Einladung und verlebten einen ereignisreichen Tag.

Beigeordnete Sylvia Engemann begrüßte die Besucher und freute sich, so viele glückliche Gesichter zu sehen. „Das hier ist wirklich gelebte Integration. Lassen Sie uns gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen“, so Engemann. Und so kam es. Die Small Town Big Band aus Waltrop sowie Azad & Brusk sorgten für die musikalische Unterhaltung. Stimmungsvoll wurde es vor allem bei den Tanzaufführungen von John Bakuma und seiner Streetdance-Formation sowie zum Abschluss bei einer Capoeira-Vorführung. Dutzende Flüchtlinge sangen und tanzten gemeinsam mit Deutschen Arm in Arm und vergaßen dabei für einen Moment das schwere Schicksal, das viele von ihnen auf dem Weg nach Deutschland erlitten haben. Die Freude war ihnen in den Augen anzusehen.

Auch die Kinder hatten ihren Spaß. Das Spielmobil der Stadt war da und bot Kinderschminken oder sportliche Aktivitäten an. Dass Fußball die Sportart Nummer eins ist, wenn es um Völkerverständigung geht, wurde einmal mehr sichtbar. An der Torwand des PSV Bork zeigten alle sportlichen Ehrgeiz und wollten bei „Drei unten, drei oben“ zeigen, was in ihnen steckt.

Unterstützt wurde das Sommer- und Begegnungsfest von einer Spende der RWE. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Regionalzentrums Recklinghausen von Westnetz, Dirk Witte, überreichte Bürgermeister Mario Löhr am Samstag einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. „Wir sind stolz und glücklich, so ein tolles Fest, wo Integration gelebt wird, unterstützen zu können“, so Witte.

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