Feste müssen ausfallen |

Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass auch in Selm in diesem Jahr einige Feste ausfallen müssen. Nach dem Bund-Länder-Beschluss aus der vergangenen Woche sind bundesweit Großveranstaltungen bis Ende August verboten. Davon betroffen sind in Selm unter anderem das Stadtfest, das Wein- und Bierfest sowie das Stephanusfest.

„Es ist schade, dass wir diese Veranstaltungen nicht stattfinden lassen können aber die Beschlüsse vom Bund und den Ländern lassen uns keine andere Wahl“, erklärt Bürgermeister Mario Löhr. Das bedeutet, dass das Stadtfest mit DJ Ötzi und der Gruppe Brings im Juni ausfällt. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder feiern und die Künstler erneut verpflichten können“, so Löhr weiter. Für die im Vorverkauf erstandenen Karten erhalten die Käufer ihr Geld zurück. Gutscheine werden nicht ausgestellt. Die gekauften Karten können zurückgegeben werden. Die Rückgabe erfolgt zentral über das Amtshaus und nicht über die Vorverkaufsstellen. „Wir werden dies anbieten, wenn das Amtshaus und das Bürgerhaus wieder für den Publikumsverkehr voll geöffnet sind. Der genaue Rückgabetermin wird über die Presse bekannt gegeben“, erklärt der Bürgermeister. Bereits jetzt schon besteht die Möglichkeit, die Originalkarten per Post mit Angabe der Bankverbindung an die Stadtverwaltung zu schicken. Die Erstattung erfolgt per Überweisung. Tickets, die im Vorverkauf online über den Vermarkter „Eventim“ erworben wurden, müssen an diesen zurückgegeben werden. Karten und Mitteilung der Bankverbindung per Post sollten geschickt werden an: Stadtverwaltung Selm, Stadtmarketing, Adenauerplatz 2, 59379 Selm.

Neben dem Stadtfest fallen auch das für Anfang August geplante Stephanusfest in Bork sowie das Wein- und Bierfest, das in diesem Jahr im Auenpark geplant war, aus. Ersatztermine in diesem Jahr sind nicht geplant. Ob der Adventsmarkt in Selm in diesem Jahr stattfinden kann, steht noch nicht fest. „Dort müssen wir die Entwicklungen der kommenden Monate abwarten. Also, wie hat sich die Zahl der Infizierten entwickelt und was ist erlaubt beziehungsweise nicht erlaubt“, erklärt der Bürgermeister. Erst dann wird entschieden, ob der Adventsmarkt, in welcher Form auch immer, stattfinden kann.

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