Ehrenamtskarten-Inhaber besuchen LAFP in Bork |

Auch Wind und Regen hielten am vergangenen Samstag die vielen mit Schirmen und Wachsjacken ausgestatteten Gäste nicht davon ab, der Einladung des Arbeitskreises „Ehrenamtskarte NRW“ zu folgen. Rund 60 Ehrenamtskarteninhaber aus den Städten Bergkamen, Selm, Lünen, Lüdinghausen und Werne trafen sich im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) zu einem zweistündigen Rundgang über das weitläufige Gelände und durch die Einrichtung mit abschließendem Kaffeetrinken.

Bereits zum vierten Mal hielten die Städte-Vertreter für ihre engagierten Ehrenamtler ein besonderes Dankeschön parat. Die Resonanz auf die angebotene Führung durch die Polizeischule war trotz der widrigen Witterungsbedingungen bemerkenswert. Umso mehr, da es sich auch die jeweiligen Bürgermeister nicht nehmen ließen, allen Aktiven persönlich zu danken. "Ohne das Ehrenamt wäre es schlecht in und um unsere Gesellschaft bestellt“, brachte es Bürgermeister Mario Löhr auf den Punkt.

Regierungsrat Konrad Bröker begrüßte die Gäste. „Das LAFP versteht sich als fachlich wie wissenschaftlich anerkannter Bildungsträger und qualitäts- und kundenorientierter Dienstleister der Polizei NRW“, sagte der Verbindungsstellenleiter. Er betonte, dass das LAFP stets gern bereit sei, sich für Besuche und interessierte Gruppen zu öffnen, um Einblicke in das Ausbildungsprogramm für angehende Polizeibeamte zu gewähren. Schließlich gehöre die Polizeischule zu den größten Arbeitgebern vor Ort und stehe seit vielen Jahrzehnten zu seiner Verantwortung.

Im Anschluss machten sich die Besucher auf, um Einrichtung und Gelände zu erkunden. Zu den vielfältigen Aufgaben des LAFP zählen insbesondere die Ausbildung für den gehobenen und höheren Polizeivollzugsdienst, die Fortbildung von Polizeibeamten in den Bereichen Einsatz und Gefahrenabwehr, Kriminalitätskontrolle, Management, Führung und Recht, Verkehrssicherheit/Technik sowie die Wahrnehmung landeszentraler Personalangelegenheiten. Vor diesem Hintergrund erhielten alle Ehrenamtlichen spannende Einblicke in die entsprechenden Lehr- und Lerninhalte. Auf viel Interesse stieß zudem die Vorstellung nachgebauter Wohnungs- und sonstiger Räumlichkeiten, in denen der Polizeinachwuchs – videounterstützt - auf überraschende Einsatzsituationen vorbereitet und trainiert werden kann.

Bei Kaffee und Kuchen nutzen die Bürgermeister die Gelegenheit, den Ehrenamtlern „ihrer Stadt“ persönlich Dank und Anerkennung auszusprechen.

Dass es im kommenden Jahr ein kleines Jubiläum zu feiern gibt, wenn die dann fünfte „Dankeschön-Aktion“ ansteht, steht für alle Beteiligten bereits jetzt außer Frage.

Zurück