Bürgerversammlung in Cappenberg |

Der Ausbau der Straße Buschkamp in Cappenberg wird noch in diesem Jahr begonnen. Darüber hat die Stadtverwaltung die Anwohner am Montagabend in einer Versammlung informiert. Groß war das Interesse an dem Termin, über 30 Anwohner waren der Einladung gefolgt.

„Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken zu der Anzahl der Stellplätze und auch der endgültigen Verkehrsführung gemacht. Ich denke, dass wir jetzt für alle die beste Lösung gefunden haben“, erklärte Bürgermeister Mario Löhr. Rolf Suhre von der nts Ingenieurgesellschaft aus Münster, die mit der Planung des Ausbaus von der Stadt Selm beauftragt ist, erklärte anschließend die geplanten Veränderungen. „Den Bereich vor der Schule und dem Kindergarten werden wir als Spielstraße ausbauen. Dafür werden wir den Bereich pflastern.“ Die Straßenbreite wird nach Fertigstellung fünf Meter betragen. „Die Haltestelle wird an ihrer jetzigen Stelle bleiben. Wir werden diese barrierefrei anpassen.“ Dort, wo heute noch auf dem Randstreifen geparkt wird, will die Stadt Selm insgesamt acht Stellplätze anlegen. „Da es sich später um eine Spielstraße handelt, darf nur in den markierten Bereichen geparkt werden“, erklärte Rolf Suhre. Neu angelegt wird auch ein Gehweg im nord-östlichen Bereich. Diesen können zum Beispiel die Schüler für ihren Weg zur Schule nutzen.

Der Bau wird in insgesamt drei Abschnitten erfolgen. Wie die genaue Einteilung der Abschnitte aussieht, ergibt sich aus den Gesprächen mit der jetzt beauftragten Baufirma. Rolf Suhre beruhigte jedoch die Anwohner. „Sie werden in der Regel immer eine Möglichkeit haben, zu ihren Grundstücken zu kommen.“ Falls dies mal über längere Zeit nicht möglich ist, werden die Anwohner entsprechend informiert.

Der Busverkehr zur Schule wird während der Bauarbeiten nicht möglich sein. Dafür wird eine Ersatzhaltestelle auf der Freiherr-vom-Straße eingerichtet. Im April 2019 soll der Buschkamp dann fertiggestellt sein und wieder freigegeben werden. Da es sich um einen ersten Ausbau der Straße handelt, werden die Anwohner an den Herstellungskosten beteiligt.

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