Bürgermeister informierte zur Ortsteilentwicklung Bork |

Die Ortsteilentwicklung in Bork stand im Mittelpunkt einer Bürgerversammlung am Mittwochabend im Feuerwehrgerätehaus in Bork, zu der über 100 Interessierte kamen. „Viel ist bereits passiert, viel wird noch geschehen“, so Bürgermeister Mario Löhr, der betonte, dass alle Ortsteile in ihrer Entwicklung den gleichen Stellenwert einnehmen. „Wir haben in Selm angefangen, sind jetzt bei Cappenberg und Bork ist genauso wichtig“, erklärte Löhr.

In Bork solle es an die Umsetzung einiger Bausteine aus dem Integrierten Handlungskonzept gehen. „Die ursprünglichen vier Bausteine werden wir aber kleinteiliger auf mehrere Projekte aufspalten“, so Löhr. Dies wäre, vor allem für die Gewinnung von Fördermitteln, positiver. Für die bisherigen Entwicklungen dankte der Bürgermeister der Interessengemeinschaft Borker Bürger. „Die IGBB hat den Prozess federführend begleitet und viele Ideen eingebracht.“ Darauf wolle man aufbauen und in Zukunft anknüpfen.

Der Bürgermeister zeigte daraufhin anhand einiger Fotos bereits getroffene Veränderungen. So zum Beispiel die neue Bebauung der Volksbank an der Hauptstraße oder den neu gestalteten Parkplatz an der Alten Synagoge. Die neue Bebauung am Marktplatz durch die Caritas soll im Mai begonnen werden. Ein umgesetztes Projekt ist auch die Fahrradstraße auf der Waltroper Straße. „Dort sind unsere Erfahrungen bisher weitestgehend positiv“, erklärte der Bürgermeister. Löhr kündigte an, dass vor der Äckernschule in Kürze die Parkplätze auf der Straße beseitigt werden, damit Radfahrer die Straße noch besser nutzen können.

Entwicklung Bahnhofsumfeld

Ein Projekt, was als erstes begonnen werden soll, ist die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds in Bork. Löhr: „Dafür haben wir eine Million Euro Fördermittel beantragt.“ Geplant sind dort eine Abstellanlage für Räder und neue und befestigte Parkplätze, die Bahnpendlern zu Gute kommen sollen.

Eine weitere positive Nachricht hatte der Bürgermeister für Anlieger der Gutenbergstraße. Dort wird in diesem Jahr eine neue Ampelanlage gebaut, die vor allem in Stoßzeiten das Einfahren von der Gutenbergstraße auf die Kreisstraße erleichtern soll. „Dies geschieht auch vor dem Hintergrund, dass, wenn die Lippebrücke in Vinnum gesperrt wird, wir mit mehr Verkehr durch Bork rechnen müssen“, so Löhr. Diesen Verkehr wolle man aus dem Ortskern verbannen und durch das Gewerbegebiet leiten.

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