Bürgermeister informierte Anwohner des Beifanger Weges |

Veränderungen wird es in Kürze auf dem Beifanger Weg geben. Darüber informierte Bürgermeister Mario Löhr die Anwohner bei einer Bürgerversammlung am Dienstagabend im Bürgerhaus. Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen im Straßenverlauf müssen rückgebaut werden. „Dies hat uns die Bezirksregierung Arnsberg mitgeteilt“, schilderte Mario Löhr.

Die Stadt war war beim Ausbau des Beifangers Wegs in den Jahren ab 2003 mit Fördermitteln unterstützt worden. „Dies galt jedoch für eine so genannte Hauptentlastungsstraße“, sagte Mario Löhr. Und auf solchen Straßen sind laut Bezirksregierung verkehrsberuhigende Maßnahmen nicht erlaubt. Daher stellt die Bezirksregierung die Stadt vor die Wahl, entweder alle verkehrsberuhigenden Maßnahmen rückzubauen oder die Fördermittel in Höhe von 305 000 Euro zurückzuzahlen. „Das Geld haben wir aber nicht im Haushalt, können es daher nicht zurückzahlen“, erklärte der Bürgermeister. Dies teilte Mario Löhr auch den Anwohnern des Beifanger Wegs mit.

So werde die Stadt nicht daran vorbei kommen, zumindest einige der Verkehrsinseln und Pflanzbeete zurückzubauen. „Wir wollen aber versuchen, nicht alles zurückzubauen zu müssen. Und auf jeden Fall werden wir uns dafür einsetzen, dass Tempo 30 auf dem Beifanger Weg bestehen bleibt“, kündigte Löhr an. Laut Bezirksregierung müsse nämlich eigentlich wieder Tempo 50 auf dem Beifanger Weg gelten. Bis Anfang Mai hat die Stadt Zeit, die Veränderungen vorzunehmen.

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