Breitbandausbau in Selm und Bork |

Schnelles Internet ist heute vor allem für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Daher ist die Anbindung an das zukunftssichere und vor allem schnelle Glasfasernetz essentiell für Unternehmen. Auf einem guten Weg befindet sich dort die Stadt Selm. Die Arbeiten für den Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Bork starten im Mai.

Ende Februar hatte die Stadt Selm Gewerbetreibende zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Zwei private Partner stellten ihr Angebot vor, das Borker Gewerbegebiet inklusive des Dieselwegs mit Glasfaser auszu-bauen. Klar war, wenn eine Vorvermarktungsquote erreicht wird, geht es los. Dies ist nun geschehen. Die Firma innogy Telnet übernimmt den Ausbau und wird in Kürze eine Ausschreibung für die Tiefbaumaßnahmen vornehmen. Baubeginn soll noch im Mai sein. Bis die ersten Anschlüsse in die Unternehmen gelegt werden, dauert es aber noch. Im ersten Quartal 2019 sollen die Firmen an das schnelle Internet angeschlossen sein.

Weitere Maßnahmen, um das Internet in Selm schneller zu machen, sind geplant. So liegen seit vergangenem Jahr zwei Förderbescheide von Bund und Land über insgesamt 7,6 Millionen Euro für den Ausbau vor allem in den Außenbereichen vor. Das Interessenbekundungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen. Firmen konnten hier ihre Bereitschaft zum Ausbau des Netzes bei der Stadt Selm bekunden. Insgesamt vier Bewerbungen sind eingegangen. „Wir werten die Interessenbekundungen nun aus und werden anschließend alle Bewerber über den Ausgang des Teilnahmewettbewerbs informieren und die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern“, sagt Bürgermeister Mario Löhr. So schnell wie möglich wolle man in die Umsetzung einsteigen, um die weißen Flecken auf der Datenautobahn in Selm zu schließen.

Ebenfalls schneller ins Netz sollen in Zukunft die Selmer Schulen. Das Programm „Gute Schule 2020“ stellt Mittel für den Ausbau bereit. Auch hier hat die Stadt Selm einen Förderantrag gestellt. 30 Mbit/s für jedes Klassenzim-mer ist die Zielvorgabe. „Ich bin mir sicher, dass wir mit diesen Maßnahmen einen großen Schritt nach vorne machen“, so Mario Löhr.

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