BMX-Strecke im Auenpark fertig |

Nach der Eröffnung des Skateparks vor über einem Jahr hinter dem Jugendzentrum Sunshine waren BMX-Fahrer fast täglich auf der Anlage. Schnell kam der Wunsch, auch für BMX-Fahrer ein eigenes Angebot zu bieten. Diesem Wunsch ist nun entsprochen worden. Im Auenpark ist seit Beginn der Ferien die BMX-Strecke fertiggestellt und seitdem kräftig befahren worden.

Auf einer Fläche von 30 mal 80 Metern finden BMX-Fahrer ideale Verhältnisse. Von einem vier Meter hohen Starthügel können die Fahrer zwei unterschiedliche Strecken nehmen. „Es gibt einen Pumptrack und eine Dirtline“, erklärt Projektingenieur Rolf Suhre. Beim Pumptrack können die Fahrer nur durch Verlagerung des Körpergewichtes über die Strecke fahren. „Wer das gut beherrscht, der muss nicht einmal mehr in die Pedale treten“, so Suhre. Die Dirtline ist dagegen mit mehreren Sprunghügeln ausgestattet. Bis zu 200 Meter lang kann eine Strecke in dem Oval sein.

Die Herstellung des BMX-Parks ist für die Stadt zudem kostenneutral gewesen. „Wir hätten den Lehm, der beim Bau des Auenparks angefallen ist, sonst teuer abfahren müssen“, erklärt Rolf Suhre. So wurden einige hundert Kubikmeter Erde an anderer Stelle neu aufgeschichtet. Der Lehm habe zudem die positive Eigenschaft, dass er nachmodelliert werden kann. Falls also mal zu viele Spurrillen in dem Parcours sind, könnte mit Schaufeln nachgearbeitet werden. Wichtig ist aber, dass der Parcours nur mit Fahrrädern befahren werden sollte. „Motorräder würden zu tiefe Spuren hinterlassen, dann wäre die Strecke schnell kaputt“, sagt Rolf Suhre.

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