Aktionen am Ternscher See werden nachgeholt |

Das Wetter hat den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Tag der offenen Tür am Ternscher See ist am Samstag sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Dauerregen sorgte dafür, dass kaum Besucher an den See beziehungsweise zum Informationsstand der Regionale kamen. Trotzdem waren die Verantwortlichen nicht unzufrieden. „Wir sind auf einem ganz großen Weg mit der Regionalen“, befand Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg. Gemeinsam mit den Städten Selm und Olfen plant der Graf nämlich als Besitzer des Campingplatzes eine Veränderung des Umfeldes.

Das war auch der Grund, warum die Städte Selm und Olfen sowie die Regionale-Agentur sich an dem Tag der offenen Tür beteiligt hatten. Innerhalb des Projekts „WasserZwischenRäume“ wird zurzeit ein Masterplan für den Bereich des Ternscher Sees aufgestellt. „Wir merken schon, dass die Bürger fragen, wie es hier weitergeht“, betonte Selms Bürgermeister Mario Löhr. Ob Seeerweiterung, eventuell zusätzliche Wohnbebauung oder Campingplatzumgestaltung: Die Ideen für eine Aufwertung sind groß. Ein erstes sichtbares Zeichen für die geplanten Veränderungen sei der bereits fertiggestellte Radweg zwischen Selm und Olfen. „Es sind viele Dinge, die bereits angestoßen wurden“, bekannte auch Olfens Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Daran wolle man nun anknüpfen.

Einige Aktionen, die am Tag der offenen Tür geplant waren, wollen die Verantwortlichen nun beim Sommerfest auf dem Campingplatz am Ternscher See am Samstag, 30. Juli, nachholen. So wird es dann für Interessierte möglicherweise doch noch eine geführte Radtour geben, wo über die Veränderungen rund um den Ternscher See informiert wird. Damit das Projekt „WasserZwischenRäume“ für alle erlebbar wird.

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