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Aktuelle Meldungen aus Selm

Spaziergang durch die Hermannsiedlung

Gemeinsam mit dem Klimatreff und der GWA war die städtische Klimaschutzbeauftragte Britta Purfürst zuletzt in der Hermannsiedlung in Selm unterwegs, um beispielhafte Vorgärten zu betrachten und sich für naturnahe, Artenvielfalt fördernde Vorgärten zu bedanken. „Bei dem Spaziergang haben wir aber neben beispielhaften Vorgärten auch sehr viele gesehen, die geschottert, versiegelt und ohne Chance auf eine Lebensgrundlage für Bienen und Insekten angelegt sind. Geschätzt waren es 60 bis 70 Prozent der betrachteten Vorgärten in diesem Gebiet“, erklärt Britta Purfürst.

Die angeblichen Vorteile von Schottergärten werden jedoch vielfach überschätzt. „Schottergärten machen auf lange Sicht sogar mehr Arbeit. Denn Unkraut, Algen, Flechten und Moose siedeln sich auch auf Steinen an. Kies und Schotter davon zu befreien, ist viel aufwendiger, als ein mit Stauden besetztes Beet zu säubern. Weil der Boden abgedeckt ist, kann im Schottergarten außerdem kein Regenwasser versickern. Das Wasser fließt direkt in die Kanalisation oder staut sich an der Hauswand. Bei lang anhaltendem Niederschlag oder Starkregen kann das zu Überflutungen führen. Im schlimmsten Fall dringt das Wasser sogar ins Gemäuer ein“, warnt Britta Purfürst.

Freiraum und Lebensqualität

Ein naturnah angelegter Vorgarten schaffe dagegen Freiraum und Lebensqualität für Mensch und Tier. Als ein intaktes Ökosystem trägt er dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten. „Insekten, Vögel und Kleintiere freuen sich und benötigen diesen Lebensraum in den bereits sehr zu gebauten und versiegelten Wohnquartieren. Ein grüner Vorgarten muss nicht viel Arbeit machen. Es gibt eine Vielzahl an heimischen Pflanzen, die nur ein Minimum an Pflege brauchen“, so die Klimaschutzbeauftragte. Beispielsweise gebe es immergrüne Gehölze, wie Stechpalme oder Rhododendron. Diese lassen sich auch gut mit Sommerblumen kombinieren. Mehrjährige Stauden wachsen problemlos in jedem Vorgarten und müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden. Ansonsten sind heimische Sorten wie Veilchen, Primeln und Sonnenhut eine schöne Alternative. Bodendecker, wie Storchschnabel, Thymian oder Johanniskraut, begrenzen das Unkraut und dienen somit als beliebte Helfer, sodass der Pflegeaufwand nochmals reduziert wird.

Gemeinsam waren Mitglieder des Klimatreffs und der GWA in der Hermannsiedlung unterwegs, um sich Vorgärten anzuschauen und Danke für vorbildliche Gestaltung zu sagen.

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